Messer Draußen schärfen – Schärfsysteme im Überblick

Nur ein scharfes Messer ist auch ein sicheres Messer und daher musst Du Dir auf längeren Touren genau überlegen wie Du Dein Messer scharf halten willst.
Zu Hause ist meist einiges an Ausrüstung zum Schärfen vorhanden, aber meist ist diese für den Rucksack einfach zu schwer.

Welche Werkzeuge willst Du eigentlich scharf halten?

Gute Frage? Ich möchte mein(e) Messer und auch meine Wetterlings-Bushcraft-Axt in einer ausreichenden Gebrauchsschärfe zur Verfügung haben.
Doch die Auswahl der Werkzeuge hängt auch stark von der Region und Jahreszeit ab in der Du unterwegs bist.
Beim Übernachten im Winter wird Feuerholz zu einem zentralen Thema und daher Deine Axt zum echten Survival Tool.

Wenn Du das auch so siehst dann ist Dir sicherlich klar, dass Dein mobiles Schärfgerät für beide Werkzeuge geeignet sein muss.
Schliesslich ist es unpraktikabel mehrere Schärfsysteme mitzuführen.

Tragbare Schärfsysteme – Keramik und/oder Diamant

Diamant: Moderne Schärfsysteme verfügen meist über eine mit Diamandbesetzten Oberfläche. Diamant-Schärfsteine sind sehr leistungsstark und nehmen einiges Material von den Klingen.
So kannst Du Deine Klinge schnell und effektiv nachschärfen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Du Diamantschärfer nicht extra nass machen musst.

Keramik: Im Vergleich zu Diamantschärfern ist Keramik deutlich feiner und zum Abziehen der Klinge ideal. Das Material wird nur sehr langsam abgetragen.

Die Kombination Diamant & Keramik: Diese Kombi ist meiner Meinung nach das Beste um es für das Schärfen unterwegs mitzunehmen. Denn Du hast beide Vorteile in einem Schärfer vereint.

Wir werden uns im Zuge dieser Serie ein paar der wichtigsten und beliebtesten Schärfgeräte genauer ansehen und Vorteile und Nachteile besprechen.

Autor: Reini Rossmann

Das Leben und Überleben in der Natur sind meine Leidenschaft. Als Survival & Bushcraft Trainer, Autor und Filmemacher teile ich mein Wissen & meine Erfahrung mit Anderen.

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